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Knoblauchrauke – Knoblauchgeschmack ohne Knoblauchgeruch

Katharina Wieland Müller  / pixelio.deDie Knoblauchrauke, oder auch „Knoblauchsrauke“ genannt, ist fast in Vergessenheit geraten – eigentlich schade, denn dieses Gewächs ist lecker und gesund und lässt sich in der Küche vielfältig verwenden. Früher fand man die Knoblauchrauke in vielen Bauerngärten, denn sie wurde im Mittelalter sogar als Gewürzpflanze angebaut. Doch als die sehr teuren orientalischen Gewürze auch für die breite Bevölkerung erschwinglich wurden, wandte man sich von der Knoblauchrauke ab. Heute findet man sie nur noch in ländlichen Gebieten wild an Wegesrändern, Waldrändern sowie an schattigen Orten. Doch nun hat man diese Pflanze wieder neu entdeckt. Halten auch Sie bei der nächsten Wanderung Ausschau nach der Knoblauchrauke! Die Knoblauchrauke wächst von April bis Juni. Bei ihr handelt es sich um eine zierliche Pflanze, die 70 bis 80 Zentimeter hoch wird, kleine gezackte Blätter hat und weiß blüht (siehe Bild).

Die Knoblauchrauke hat ihren Namen daher, dass dieses Wildkraut nach Knoblauch riecht, wenn man ihre Blätter zerreibt. Auch schmeckt sie nach Knoblauch. Das beste dabei: Der unerwünschte und unschöne Knoblauchgeruch bleibt aber aus. Unser Tipp: Wer ein Gericht zubereitet, bei dem Knoblauch verwendet werden soll oder muss, am gleichen Tag aber noch etwas vor hat und nicht nach Knofel müffeln möchte, der kann die Zutat Knoblauch einfach durch die Knoblauchrauke ersetzen.

Essbar bei der Knoblauchrauke sind vor allem die Blätter. Wichtig ist, dass die Knoblauchrauke vor der Verwendung in der Küche gewaschen und gut getrocknet werden muss. Die klein geschnittenen oder fein gehackten Blätter schmecken als Salatgewürz, zu Kräuterbutter oder Kräuterquark. Experimentieren Sie ruhig mit der Knoblauchrauke! Ihre Geschmacksstoffe sind etwas flüchtiger als Bärlauch oder Knoblauch. Das kommt daher, dass die Knoblauchrauke botanisch nicht mit dem Knoblauch, einem Liliengewächs, verwandt ist. Sie gehört in die Familie der Kreuzblütler und kann deshalb auch von Menschen vertragen werden, die empfindlich auf Knofel reagieren. Gesund ist die Knoblauchrauke allemal. Früher wurde sie sogar zu Heilzwecken eingesetzt: Sie wirkt schleimlösend und antiasthmatisch. Auch kam sie bei der Behandlung von Wurmerkrankungen zum Einsatz. Aus ihren Blättern wurden Breiumschläge bei Insektenstichen gemacht. Allerdings sollte man die Knoblauchrauke in der Küche nicht überdosieren – sie wirkt nämlich auch etwas harntreibend. 
( Bildnachweis: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de )

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( Bildnachweis: © George Dolgikh - Fotolia.com )

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